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SKB Rheinstetten

Unsere Tennishalle



Stolz steht sie da, in blauen Farbtönen gehalten, eingebettet zwischen den Tennisplätzen, dem Keltenstadion und den Anlagen des Kleintierzuchtvereins. Weit geht der Blick aus dem Geschäftszimmer hin zu den Bäumen, die den nahen Rhein erkennen lassen. Ein Kartenleser ermöglicht den Zutritt zu einem schmucken Foyer mit kleinen Sitzgruppen, zu den Dusch-u. Umkleideräumen und zu den 3 Tennisplätzen . Gewaltig spannen sich die Dachträger über die mit rotem, gelenkschonendem Teppichboden ausgelegten Courts. Die Firsthöhe von 14 m entspricht internationalen Maßen. Eine gläserne Stirnseite lässt ungehindert Licht einfallen. Die breite Stahltreppe führt in die Geschäftszimmer des Vereins und zu der Einliegerwohnung. Ein Besprechungsraum, ein weiterer Büroraum und Toiletten vervollständigen die Ausstattung.



Am 22.6. 1995 entschied eine außerordentliche Hauptversammlung positiv über den Hallenbau. Vorausgegangen war eine Wirtschaftlichkeitsvorlage, die mit Zuversicht die Entscheidung unterstützte. Abgelehnt wurde die Alternative, in einem Untergeschoss Raum für Sportstätten zu schaffen. Mit dem Bau der Tennishalle wurde auch eine Renovierung und Umbau der bisherigen Tennishalle, eine Erweiterung der Heizzentrale und die Sanierungen anderer Bauten vorgenommen.

 

Den Auftrag erhielt die Fa. Goldbeckbau GmbH aus Bielefeld. Für DM 2.1 Mio. sollte sie eine schlüsselfertige Halle erstellen, mit Unterstützung des einheimischen Handwerks. Als Bauleiter fungierte der Planer Architekt Lehmann. Im Februar 1996 erfolgte die Rodung des Geländes und der symbolische erste Spatenstich. Da der Untergrund kein festes Gefüge aufwies mussten zur Stabilisierung rd. 100 Bohrpfähle mit 115 cm Durchmesser 4 m tief gesetzt werden. Auf die Streifenfundamente wurden 20 der 5 t. schweren senkrechten Binder aufgestellt. Die Dachbinder wurden am Boden zu einer Spannweite von 37 m montiert. Es war ein spannend Zusehen, als gleichzeitig mit zwei Kränen die zehn 17,5 t schweren Stahlbinder eingefahren wurden. Ein Stahlgeflecht von Binder zu Binder und längs der Halle sorgte für ein Abfangen auftretender Kräfte. Am 19.7. 1995, als vier montierte Dachbinder einen ersten Eindruck über die Dimension der Halle gaben, fand die Grundsteinlegung unter Anwesenheit von Dr. Treiber, Pfarrer Mangold und des Architekten statt. Zur Erinnerung an diesen Tag wurde von Dieter Kulla und Jochen Enzberger eine Kassette mit aktuellen Informa-tionen eingemauert.

Dann folgte die Überdachung, und an einem langen Tag, ab 4.00 Uhr morgens, wurden Fundamente und der Hallenbo-den ausgegossen. Es war für den Laien beeindruckend, mit welcher Präzision die Oberfläche geglättet und vermessen wurde. Gleichzeitig mit dem Bau der Halle erfolgten Straßenarbeiten, wurden Kanäle verlegt und die Nebentrakte be-gonnen. Dann schloss sich die Begrünung des Daches an, wurde der Teppichboden verlegt, die Umkleideräume und Sanitärtrakte fertiggestellt und der Ausbau des Obergeschosses begonnen. Es herrschte eine Phase der regen Betrieb-samkeit, denn der Spielbetrieb in der Halle sollte pünktlich im September zu Beginn der Hallensaison aufgenommen werden.

Die Einweihung der Tennishalle erfolgte am 18. Oktober 1996 17.00 Uhr mit der Schlüsselübergabe von Architekt Lehmann an den TV Vorstand H. D. Kulla. Dann gab es ein Spitzenspiel zwischen Minister Dr. Vetter und Dr. Treiber. Viele Festgäste konnten sich dann von der gelungenen Ästhetik der Halle und ihrer Farbgebung überzeugen. Dennoch mussten noch manche Arbeiten abgeschlossen werden, bis sich die Halle so stolz wie heute präsentierte. Eine Steintafel, die im Foyer eingelassen ist, erinnert an die Einweihung.

 

Heute hat die Tennishalle längst ihre Feuertaufe bestanden, fanden Meisterschaften in ihr statt und die Buchungszahlen weisen auf eine gute Akzeptanz hin.